Archive for Oktober 2008

R.I.P. Klapperscheese :-(

Oktober 31, 2008

Unsere Klapperscheese hat nach 250 von 7500 km bereits aufgegeben und ist einem kapitalen Getriebeschaden zum Opfer gefallen. Wir danken ihr für die kurze Unterstützung und trauern um sie. Unten ist ein kleines Erinnerungsfoto auf ihrem Weg zur letzten Ruhestätte.
Wir geben natürlich trotzdem nicht auf und befinden uns gerade auf dem Weg mit dem Mietwagen nach Dresden um dort bei einem anderen Team mitzufahren! 🙂
Carmen ist übrigens der Meinung, dass meine Achsmanschettenreparatur für den Getriebeschaden verantwortlich ist, was ich natürlich verneine!! 😉
Trotz allem haben wir echt Güte Laune und hoffen, dass es ab jetzt etwas glatter weitergeht.
Übrigens, viele Grüße an Hans: Wir konnten die Dosenwurst leider nicht retten und mussten sie im Auto lassen. 😉

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Los geht’s!!! :-)

Oktober 31, 2008

Normalerweise hasse ich ja diese Überschriften mit drei Ausrufezeichen!!! 😉 Aber jetzt passt es mal: Morgen früh um 05:45 Uhr geht’s endlich los mit unserer ersten ( inoffiziellen ) Etappe: Sindelfingen – Dresden. Das Auto ist gepackt und vollgetankt. Jetzt heisst es nur noch ein paar Stunden Schlaf tanken und dann wird sich zeigen wie die Klapperscheese die ersten 531 km übersteht. Hier noch eine kleine Karte für die, die nicht wissen wo Sindelfingen oder Dresden liegen: 😉

Von Sindelfingen nach Dresden

1. Etappe: Von Sindelfingen nach Dresden

Übrigens: Nochmals vielen Dank an Claudi und Alex für die tollen Wüstenski und den netten Aufkleber. Die Wüstenski liegen schon im Auto, den Aufkleber bringen wir morgen gleich an, sobald wieder Tageslicht herrscht… 🙂

Vielen Dank unserem Hauptsponsor!

Oktober 25, 2008

Gestern war die offizielle und feierliche Übergabe des Sponsorgeldes und des Sponsorenaufklebers durch unseren Hauptsponsor. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an unseren Hauptsponsor Ingo Hinkel! Den Aufkleber haben wir dann auch gleich heute angebracht:

Ingo's Aufkleber

Ingo's Aufkleber unten rechts

Die feierliche Übergabe ( nicht nur des Sponsorenaufklebers, sondern auch des neuen Wanderpokals unserer kleinen Leistungssportgruppe 😉 ) war etwas feucht – fröhlich. Trotzdem haben wir uns heute mit schwerem Kopf aufgemacht, um die Einkäufe zu erledigen. So langsam füllt sich unsere Klapperscheese und es zeigt sich, dass ein Auto dieser Größe für so ein Unternehmen doch sehr praktisch ist.

Neben den Sponsorenaufklebern haben wir auch unsere Blog URL und unsere neuen Teamaufkleber angebracht. Außerdem habe ich heute nochmal die Bremsen gecheckt, um auch sicher gehen zu können, dass die Geräusche, die ich letztens gehört habe, nichts Ernstes bedeuten. Jetzt ist unsere Klapperscheese bereit für ihre große Reise…

Die Klapperscheese mit allen Aufklebern

Die Klapperscheese ist bereit!

Tja, jetzt dauert es auch wirklich nicht mehr lange… Freitag früh morgens geht’s los und wir machen uns auf den Weg nach Dresden zum Prolog. Afrika wir kommen!!! 🙂

Schraubertag

Oktober 21, 2008

Heute habe ich die hoffentlich letzten Reparaturen und Wartungsarbeiten an unserer Klapperscheese vorgenommen. Es gab ein paar Kleinigkeiten zu tun.

Zuerst einmal musste ich die Achsmanschette erneuern. Leider gab’s nirgendwo ein Originalersatzteil zu kaufen, selbst bei Chrysler hat man mir doch glatt gesagt, dass ich die ganze Antriebswelle neu kaufen müsste. Die 1000,- € waren mir dann doch zu viel, also habe ich mir eine von diesen tollen Universalmanschetten gekauft, denn die alte Manschette war nicht mehr wirklich vorhanden:

Die alte Manschette... oder was davon übrig war.

Die alte Manschette... oder was davon übrig war.

Naja, mit dieser „Manschette“ wollte ich dann lieber doch nicht durch die Wüste fahren. Der Einbau der Universalmanschette ( die man sich übrigens zurechtschneiden muss ) verlief dann aber total problemlos. Nur… So „universal“ sind die Dinger dann doch nicht, die Manschette war am vorderen Ende – auch nach dem Zurechtschneiden – noch ein bißchen zu groß. Aber mit ein bißchen Gefummel und einer Schlauchschelle ging’s dann doch.

Außerdem hab ich die etwa 1 mm starken Bremsbeläge durch neue ersetzt ( was mir jetzt evtl. etwas Ärger bereitet, dazu später mehr ) und einen Ölwechsel gemacht. Last not least, hab ich dann noch die Ersatzreifen auf die Felgen aufgezogen und ausgewuchtet.

Hat eigentlich alles prima und selten problemlos geklappt… Also hab ich mich richtig gut gelaunt auf die Rückfahrt gemacht und musste nach ein paar Kilometern seltsame Geräusche vorne links feststellen. Zuerst dachte ich, ich hätte vielleicht die Reifen nicht richtig festgezogen, aber die Schrauben waren fest. Inzwischen vermute ich, dass die alte Bremsscheibe und die Bremsbeläge sich noch kennenlernen ( also einschleifen 😉 ) müssen. Neue Bremsscheiben wollte ich nämlich dann doch nicht mehr spendieren.

Naja, sicherheitshalber werde ich am Wochenende mir alles nochmal anschauen und rausfinden, wo die Geräusche herkommen, damit wir keine bösen Überraschungen erleben. Also, Martin, wenn ich am Samstag ganz schlaff und kaputt zu deiner Singstar Party komme, dann liegt’s daran, dass ich wieder stundenlang schrauben musste… Ich bin sowas nämlich nicht mehr gewohnt 😉

Workarounds Teil 1

Oktober 11, 2008

Was ist ein Workaround? Für die, die nicht in der IT Branche tätig sind: Ein Workaround ist sozusagen die temporäre Umgehung eines Fehlers… Also wenn man keine Lust ( oder keine Zeit oder kein Geld ) hat einen Fehler zu beheben, dann sucht man sich eine billige, schnelle Lösung, die zwar nicht den eigentlichen Fehler behebt, aber dennoch das Produkt ( oder in unserem Fall: die Klapperscheese ) wieder funktionsfähig macht.

Momentan haben wir schon 3 solche „Workarounds“… ….und ich hab das Gefühl, dass die Zahl der Workarounds eher steigen als sinken wird. 😉

Workaround 1: Klappfensterbefestigung

Unser hinteres Ausstellfenster hält ( für Schwaben: hebt 😉 ) leider nicht mehr von alleine. Daher musste etwas Kabelbinder helfen, damit das Ausstellfenster zu bleibt:

Kabelbinder hilft immer

Kabelbinder hilft immer

Workaround 2: Die Armaturenbeleuchtung

Wie ich ja schon mal geschrieben hab, ist leider die Armaturenbeleuchtung der Klapperscheese defekt. Leider fährt es sich ohne eine solche Beleuchtung nachts immer etwas ungemütlich. Daher haben wir uns für den Einsatz einer LED Leiste als Workaround entschlossen:

LED Leiste als Armaturenbeleuchtung

LED Leiste als Armaturenbeleuchtung

Hey und wer jetzt sagt: „Warum hast du die nicht repariert“? Ich hab’s versucht…! Alle Sicherungen waren ok, ich hab das ganze Armaturenbrett auseinandergenommen, nur um festzustellen, dass auch alle Glühbirnen ok sind. Scheint also ein Kabelbruch oder was in den Leiterbahnen zu sein.

Workaround 3: Das Badezimmerradio

Tja… und schließlich geht ja das Radio nicht, weil das Antennenkabel kaputt ist. Hier haben wir uns für ein Badezimmerradio als ( temporären! ) Workaround entschlossen. Auf der Fahrt nach Dresden hatten wir das dann auch für ganze 5 Minuten an! 😉 Naja, bis zum Start im November werde ich irgendwie eine neue Antenne besorgen…

Spritzwassgerschütztes Design - Autoradio

Spritzwassgerschütztes Design - Autoradio

Erste Feuerprobe

Oktober 9, 2008

Letztes Wochenende musste unser Chrysler seine erste, etwas ernstere Feuerprobe bestehen: Wir sind mit dem Chrysler zur Rallye – Infoveranstaltung nach Dresden gefahren. Das war sowohl für unser Rallyeauto als auch für uns der erste, richtige Test, denn immerhin handelte es sich um ca. 1100 km ( deswegen ein Test für’s Auto ) und eine Fahrt ohne Radio ( deswegen ein Test für uns 😉 ).

Aber es lief alles prima. Der Chrysler lief die 1100 km echt prima durch und wir hatten keine größeren Probleme. Ein paar kleinere Mängel gab es dann aber doch, die ich natürlich nicht verschweigen will:

  1. Die Innenbeleuchtung geht ja nicht. Das haben wir ganz „klapperscheesen-like“ gelöst, indem wir eine LED Leuchtleiste an das Armaturenbrett geklebt haben.
  2. Zwischendurch ist uns der Tacho mal ausgefallen, ging aber relativ fix wieder.
  3. Während der Fahrt haben wir die „Fahreraufweck-“ oder „Kaffeetrinkenerinnerungsfunktion“ entdeckt. Etwa alle 2 – 3 Stunden kam aus dem Armaturenbrett ein komisches Glockengeräusch. Anscheinend handelt es sich dabei um die Anschnallerinnerung… Nur komisch, dass wir angeschnallt waren…
  4. Nachdem wir die Heckfenster aufgestellt haben, ging ein Heckfenster nicht mehr zu. Das hab ich inzwischen provisorisch gefixt.

Sieht also ganz gut aus… Das Auto wird die lange Reise bestimmt überstehen.

Die Rallye Infoveranstaltung war übrigens sehr interessant und echt witzig gemacht. Die Orgs haben eine nette Slideshow mit tollen Bildern vergangener Rallyes gemacht und dazu ein paar witzige Kommentare gebracht.

Als wir wieder in Sifi waren haben wir dann auch gleich unsere Startnummern und das Rallye Dresden – Dakar – Banjul Logo an unserem Auto angebracht, wobei sich zeigte, dass wir beide, unser Geld am besten nicht als Autoaufkleberanbringer verdienen sollten. Die Aufkleber strotzen nur so von kleinen Bläschen und Knicken, naja, nicht schön aber selten:

Die Startnummer der Klapperscheese

Die Startnummer der Klapperscheese

Das Rallye Logo auf unserer Klapperscheese

Das Rallye Logo auf unserer Klapperscheese

Jetzt nach der Infoveranstaltung bin ich schon so richtig heiß auf die Rallye geworden und kann’s kaum noch erwarten… Schade, dass ich noch 3 Wochen arbeiten muss… 😦